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Feuerwehr mit RTH zum Einsatz

Allgemein| Views: 1846

Fotos: S. Thierbach         In Anbetracht der vielen Baustellen im Ulmer Stadtgebiet, welche auch die Brückenverbindungen nach Neu-Ulm umfassen, kommt es aktuell bereits zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, die nach Aussage der Verkehrsplaner in den kommenden Wochen noch zunehmen werden. Gerade mit den großen Fahrzeugen der Ulmer Feuerwehr ist das Vorkommen in den Staus auf Ulm Straßen oftmals erheblich behindert.

Um in solchen Fällen die gesetzlichen Hilfsfristen zu wahren, startet die Feuerwehr Ulm ein Gemeinschaftsprojekt mit „Christoph 22“. Sofern der Rettungshubschrauber am Eselsberg verfügbar ist, kann ein Angriffstrupp der Feuerwehr aufgenommen und zu Einsätzen geflogen werden. Zwar kann aufgrund der begrenzten Transportkapazität nur wenig, aber dennoch ausreichend Ausrüstung mitgenommen werden, um eine erste Rettung oder einen ersten Löschangriff durchzuführen. „Dies ist kein grundsätzlich neues Projekt“ erklärt der Kommandant der Ulmer Feuerwehr Adrian Röhrle. Bereits 1974 sei der damalige Rettungshubschrauber „SAR Ulm 75“ genutzt worden, um Kräfte der Feuerwehr Ulm mit dem hydraulischen Rettungssatz zu Verkehrsunfällen in der Region zu fliegen.

Selbstverständlich werden das Projekt von der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin u. Schmerztherapie des Ulmer Bundeswehrkrankenhauses wissenschaftlich begleitet und die Einsätze im Rahmen einer Promotionsarbeit ausgewertet.

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