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Alarm in den Alpen – Rettungsflüge im Berner Oberland

Allgemein| Views: 229

Günther Henel, der auch schon die erfolgreichen Beiträge „Alarm für Christoph 22“ und „Rettungshubschrauber der Bundeswehr im zivilen Einsatz“ über die Ulmer Luftretter gedreht hat, konnte mit einem Begleithubschrauber den Heli REGA 14 mehrere Wochen mit der Kamera begleiten. Daraus ist eine spannende Reportage über die Luftretter im Berner Oberland geworden.

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Alarm der Basis Zweisimmen der Schweizerischen Rettungsflugwacht REGA . Die Mannschaft startet, um einem verletzten Kletterer zu helfen. Der Mann ist rund 60 Meter ins Seil gefallen. Pilot Adrian von Siebenthal, Notarzt Michael Lehmann und Rettungssanitäter Arno Reichenbach gehören zur Besatzung von REGA 14. Nach ein paar Minuten ist die Crew am „Gastlosen“ – so heißt die Felswand. Landen kann der Hubschrauber hier nicht. Aus dem schwebenden Heli gelangt Notarzt Lehmann zum Schwerstverletzten. Über Funk teilt er mit, dass der Mann mit gebrochenem Rücken mit der Winde geborgen werden muss. Am Ende kommt der Kletterer in die Berner Inselklinik und verdankt den gut aufeinander eingespielten Helfern, dass er heute wieder gesund ist. Manchmal ärgert sich die Crew der REGA 14 auch, weil sie unvernünftige Wanderer retten muss. Turnschuhe taugen einfach nichts fürs Gebirge. Der Begriff REGA bildet sich aus den Anfangsbuchstaben des deutschen Worts „Retten“ und des französischen Worts „Garde“. Die Schweizer REGA hat etwa 2,5 Millionen Unterstützer. Für sie ist eine Rettung kostenlos. Die REGA hat Hubschrauber in der ganzen Schweiz, um überall schnell helfen zu können. Günther Henel war mehrere Wochen mit der Kamera bei den Lebensrettern im Berner Oberland dabei.

REGA3Dieser Beitrag wird am Osterwochenende zweimal im SWR gesendet werden.

Ostermontag 6.4.2015, 15:45 Uhr

Dienstag 7.4.2015, 6:15 Uhr

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