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Fortbildung Notfallmedizin

 


Wie jedes Jahr findet am Bundeswehrkrankenhaus Ulm wieder ein European Trauma Course zur interdisziplinären Versorgung schwerverletzter Patienten mit einem Schockraum-Team statt. Termin für den gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft in Bayern tätiger Notärzte (agbn) und dem ERC-Kurszentrum Ulm organisierten Kurs ist der 27.-29. Oktober 2017.

Die Anmeldung zu diesem Kurs erfolgt über die agbn.

ETC 2017

European Trauma Course
Ulm 27.-29. Okt. 2017

 

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Vergangene Kurse:

Intensivtransportkurs

Auch in diesem Jahr erreichten uns zahlreiche Rückmeldungen von Teilnehmern des Intensivtransportkurses. Da uns die Ausbildung des gesamten Teams – und damit die Einbindung von Assistenzpersonal besonders am Herzen liegt, hat uns Markus (RA aus Würzburg) erlaubt, Auszüge aus seinem Feedback online zu stellen:

Ich habe war sehr begeistert von dem Kurs. Das Team, das den Kurs geleitet hat bzw. die Referenten […] waren alle sehr gut. Vor allem hat mich der Zusammenhalt unter diesen Leuten sehr beeindruckt. Die Themen waren sehr gut ausgewählt. Auch wenn ich am Anfang dachte, dass es  sehr medizinisch ist, muss ich im Nachhinein sagen, dass gerade das sehr interessant war.

Am allerbesten war die Simulation mit dem ausrangierten RTH vom ADAC. Ich habe schon ein paar Simulationstrainings mitgemacht, aber das war im Gegensatz zu dem Training in Ulm Kindergeburtstag. Diese Simulation war für mich absolut realitätsnah, man hat einen sehr guten Einblick in einen luftgebundenen Intensivtransport  bekommen.

Ich habe sehr viel von dem Kurs mitgenommen und fühle mich danach sehr gut auf den Intensivtransport vorbereitet.
Alles in allem ist dieser Kurs und das ganze Team in Ulm absolut weiter zu empfehlen was ich auch machen werde.
Es war für mich in meiner, wenn auch noch relativ jungen Rettungsdienstlaufbahn, der mit Abstand beste Kurs, den ich besucht habe.

European Trauma Course (ETC)

Vom 18.-20.11.2011 fand bereits zum dritten Mal der „European Trauma Course (ETC)“ in den Räumlichkeiten der Einsatzsanitäterschule am Bundeswehrkrankenhaus Ulm statt. Der ETC ist ein international anerkanntes Kursformat und wird vom European Resuscitation Council zertifiziert. Es haben 24 Teilnehmer erfolgreich teilgenommen, darunter auch erfahrene Oberärzte und leitende Oberärzte großer Krankenhäuser, die regelhaft in die Traumaversorgung eingebunden sind.

Der Ulmer Kurs wurde vom „traumateam e.V.“ in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte „agbn“ organisiert und durchgeführt.

Zielgruppe des Kurses sind erfahrene, klinisch tätige Ärzte und Assistenzpersonen, die auch im Alltag in die Schockraumversorgung schwer verletzter Patienten eingebunden sind. Kursinhalt ist es – neben nur zwei Vorlesungen – in Kleingruppen verschiedenste Schockraumszenarien mit unterschiedlichen Schwerpunkten (z.B. Schockzustände unterschiedlicher Ursachen, Traumata bei Kindern und Schwangeren, Schädel- Hirn- Trauma, Abdominaltrauma und Extremitätentrauma) durchzuspielen. Während dieses intensiven Praxistrainings werden zusätzlich auch „Skills“, also spezielle Fertigkeiten wie Notkoniotomie oder die Anlage einer Thoraxdrainage sowie die Interpretation von Röntgen- und CT- Bildern geübt. Zusätzlich wird ein erheblicher Schwerpunkt auf das Team-Management sowie auf die Interaktion und Kommunikation gelegt. Daher üben die Teilnehmer bei diesem Kurs vermehrt das Miteinander im Schockraum, wodurch dieses Kurskonzept eine nahezu ideale Ergänzung zu bestehenden Kurskonzepten darstellt, die mehr Schwerpunkte auf die individuellen Fertigkeiten des einzelnen legen.

Gruppenfoto ETC Kurs 2011

Gruppenfoto ETC Kurs 2011

Für die sogenannte „Faculty“, also die Instruktoren des Kurses, konnten sowohl fachlich als auch menschlich hochqualifizierte Experten aus ganz Europe gewonnen werden. Diese kamen aus Slowenien, Kroatien, England, Österreich und natürlich auch aus Deutschland. Die Teilnehmer des Kurses kamen aus Finnland, Ungarn und Deutschland, die Kurssprache war Englisch.

Nach intensiven zwei Tagen mussten sich alle Teilnehmer dann noch einer praktischen Abschlussprüfung stellen. Dabei ergab sich immerhin die Notwendigkeit für einige Nachprüfungen nach einem ersten erfolglosen Versuch, die jedoch noch am selben Tage durchgeführt werden konnten. Letztendlich schlossen dann alle 24 Teilnehmer den Kurs  mit einer erfolgreichen Prüfung ab und erhielten ein offizielles, vom „European Resuscitation Council“ ausgestelltes Zertifikat.

Das Kurs-Feedback war überwältigend positiv. Selbst die erfahrensten Teilnehmer gingen nach zweieinhalb arbeitsintensiven Tagen mit dem Gefühl nach Hause, noch etwas für die täglich Arbeit dazu gelernt zu haben.

Ein nächste Kurstermin steht im Übrigen auch schon fest: vom 16.-18.11.2012 wird der Kurs erneut angeboten werden- und die ersten Mitglieder der Faculty haben schon für den Folgetermin ihre Teilnahme fest zugesagt.

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