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„Weniger ist manchmal mehr!“

Rettungsmedizin| Views: 438

Text + Fotos: E. Staps/J. Hühn       Die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Ulm führte wieder einen Übungsabend mit medizinischem Schwerpunkt durch. Dieser wurde durch Dr. Enrico Staps aus Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie des Ulmer Bundeswehrkrankenhauses in bewährter Weise unterstützt.

Im theoretischen Teil des Abends wurden aus notärztlicher Sicht die medizinischen Besonderheiten bei der Erstversorgung und Rettung von adipösen Patienten vermittelt; außerdem wurde auf die aktuellen Empfehlungen zum Thema Hängetrauma eingegangen.

Der sich anschließende praktische Teil des Abends hatte die Sinn- und Zweckhaftigkeit des Vitalparameter-Monitorings von Patienten während der Rettung durch die Feuerwehr als Fokus. Hier wurden zahlreiche Varianten unter medizinischen und einsatztaktischen Gesichtspunkten geübt. Dabei ergab sich aus den geübten Situationen die Erkenntnis: „Weniger ist manchmal mehr!“ Die Absprache des gemeinsamen Vorgehens, nach Evaluation des Patienten durch Notarzt bzw. Rettungsassistenten vor Ort ist ein wichtiger Bestandteil. Eine der Situation angepasste Versorgung und zügig Rettung sind in vielen Fällen Faktoren die zum Erfolg führen. „Schnelligkeit bringt Sicherheit!“ Denn häufig ist eine adäquate Behandlung erst im Rettungswagen möglich.

Abschließend ließ sich wieder einmal feststellen, dass derartige Übungen für alle Beteiligten einen hohen Benefit haben, gerade vor dem Hintergrund der Seltenheit solche Einsätze.

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