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Vorerkundete Landeplätze

Allgemein, Flugbetrieb| Views: 230

Die Badische Zeitung berichtet für den Freiburger Rettungshubschrauber (RTH) habe man die Eintreffzeiten im Stadtgebiet durch vorerkundetet Landeplätze optimiert.

Nicht immer finden sich innerorts so großzügige Landeplätze

Nicht immer finden sich innerorts so großzügige Landeplätze

Ein Konzept, welches an der Ulmer RTH Station schon zu Zeiten des SAR Ulm 75 begonnen wurde und mit CHRISTOPH 22 immer noch fortgesetzt wird. Allerdings besteht für die Besatzung des Ulmer Hubschraubers nur sehr selten eine Einsatzindikation im Stadtgebiet Ulm, welches bodengebunden durch zwei Notarzteinsatzfahrzeuge gut abgedeckt ist und bei Bedarf auch schon mal durch einen dritten Notarzt aus dem Bundeswehrkrankenhaus bedient wird. Vielmehr sah das Ulmer Team schon früh die Notwendigkeit solche Landeplätze für den Notfall in den Städten im Einsatzgebiet zu erkunden, in denen kein Notarzt vorgehalten wird und somit der RTH oft den am schnellsten verfügbaren Notarzt zum Einsatz bringt. In derartigen Fällen darf dann keine unnötige Zeit mit der Suche nach Landplätzen vergeudet werden. Trifft ein Rettungswagen oder ein Fahrzeug ehrenamtlicher Ersthelfer (Helfer vor Ort/First Responder) zeitgleich ein, können Anwohner schon mal ein über Funk abgesprochnes Rendevous des RTH-Notarztes mit diesem Fahrzeug am Ortsrand beobachten – gemeinsam wird dann die Einsatzstelle angefahren.

Einsätze im Ulmer Stadgebiet bleiben die Ausnahme

Einsätze im Ulmer Stadgebiet bleiben die Ausnahme

Wann immer möglich jedoch versucht der Pilot das medizinische Team so nah wie möglich an den Patienten heran zu bringen. Eine kurze Joggingstrecke lässt sich allerdings nicht in jedem Fall vermeiden. Auch wenn die Auslandseinsatz erprobten Teams der Klinik für Anästhesiologie & Intensivmedizin des Bundeswehrkrankenhauses die erforderliche Fitness besitzen, sind sie in Anbetracht der nicht ganz leichten Notfallausrüstung oft dankbar, wenn Ihnen von Passanten eine Mitfahrgelegenheit im Auto oder – wie auch schon passiert – von Schülern ihr Fahrrad angeboten wird.

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