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Interessengemeinschaft Notfallmedizin Innsbruck

Allgemein| Views: 517

Die Interessengemeinschaft Notfallmedizin Innsbruck ist im Jahr 2014 aus einer Gruppe von Medizinstudierenden und Sanitätern aus verschiedenen Hilfsorganisationen hervorgegangen, die ihre Begeisterung für die Notfallmedizin über Universitäts- und Organisationsgrenzen hinaus verfolgen wollten und so den Grundstein für eine interdisziplinäre Plattform für Notfallmedizin legten. Zuerst initiierten sie ein Wahlfach zum Atemwegsmanagement an Körperspendern in der Vorklinik und ein Notfalltraining für Studierende im klinischen Abschnitt. Kurze Zeit später gab es den ersten Workshop zum Erfahrungsaustausch zwischen Sanitätern und Studierenden zum Thema „Patientenbeurteilung“.

Im Jahr 2016 erfolgte schließlich die Vereinsgründung. Mittlerweile gehören Studierende, Pflegekräfte, Ärzte und Sanitäter dem Verein an.

In den letzten Jahren konnten zahlreiche Workshops und Vorträge mit insgesamt mehreren 100 Teilnehmern organisiert werden. Ein echtes Highlight sind hierbei die Last Lectures am Ende des Studienjahres, bei denen Vortragende ihre fiktive letzte Vorlesung halten. Eine Idee, die man sich von der Universität Ulm abgeschaut hatte.

Auch im sozialen Netzwerk Facebook ist die IGNI aktiv und teilt Beiträge zu notfallmedizinischen Themen, mit denen meist mehrere tausend Personen erreicht werden. Ein internes Wiki vernetzt das Know-How der Mitglieder.

Seit Herbst 2018 können außerdem Studierende der Medizinischen Universität Innsbruck eine Schicht auf einem Rettungswagen der verschiedenen Hilfsorganisationen in Innsbruck begleiten.

Ziel aller Projekte ist es den Austausch zwischen den verschiedenen Professionen in der Notfallmedizin zu fördern, da jede Gruppe auf wertvolle Ausbildungen und Erfahrungen zurückgreifen kann. Dieses Wissen gelte es im Sinne der Patienten gemeinsam zu nutzen. Besonders wichtig sei dabei stets, dass eben auch Medizinstudierende, welche noch nicht in der Notfallmedizin tätig sind, ein Teil dieses Netzwerkes sein könnten.

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