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Flugsicherheit

Flugbetrieb| Views: 233

Besonders im laufenden Flugbetrieb müssen eine Reihe von Regeln beachtet werden, um eine Eigen- und Fremdgefährdung auszuschließen, die vor allemvon den schnell bewegenden Teilen des Hubschraubers wie Hauptrotor undHeckrotor ausgehen. Der erzeugte Abwind des Hubschraubers, der RotorDownwash, kann je nach Hubschraubertyp der Windstärke 12 entsprechen.Lose Gegenstände auf oder in der Umgebung des Landesplatzes könnenaufgewirbelt werden und umherfliegen. Damit stellen sie nicht nur fürumstehende Personen, sondern auch durch eine mögliche Kollision für denHubschrauber selbst eine Gefahr da. Dies gilt bspw. auch für das medizinischesEquipment eines Teams, das am Landeplatz auf den angekündigten Patientenwartet.

Eine Annäherung an den Hubschrauber darf in der Regel nur nach demAuslaufen der Rotoren und dann zwingend nach direktem Sichtkontakt mit demPiloten (er sitzt meist vorne rechts in der Maschine) erfolgen. Bei einer Vielzahlvon Hubschraubertypen müssen die Triebwerke zur Abkühlung noch 1-2 Minutennachlaufen, wobei der Rotor auf entsprechender Drehzahl weiterdreht. Gerade in dieser vermeintlich sicheren Phase nach der Landung, in der die Maschine zwar schon steht, bestehen die gleichen Gefahren weiterhin! Insbesondere beilaufenden Rotoren darf eine Annäherung an die Maschine ausschließlich vonvorne erfolgen und niemals von hinten, da bei der Annäherung von hinten derschnelllaufende Heckrotor vom menschlichen Auge häufig nicht wahrgenommenwerden kann.

Sicherheit rund um den Hubschrauber

Sicherheit rund um den Hubschrauber

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