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Einsatztaktik bei Großschadenslagen

Fortbildungen| Views: 468

traumateam e.V. unterstützt Fortbildung „Einsatztaktik bei Großschadenslagen“ des DRK Ulm

in Zusammenarbeit mit BwK Ulm, Sektion Notfallmedizin und LNA-Gruppe Ulm

Am 24.05.2014 trafen sich Rettungsdienstler, Katastrophenschützer, Feuerwehr und Notärzte aus dem BwK und der Uni Ulm zur jährlich stattfindenden Fortbildung „Einsatztaktik bei Großschadenslagen“ auf dem Standortübungsplatz  „Lerchenfeld. Die Fortbildung wurde materiell unterstützt durch die Firmen EvoBus und Hölldobler sowie finanziell durch traumateam e.V.

Am Vormittag trafen sich zunächst etwa 60 Mitarbeiter des Rettungsdienstes aus dem Alb-Donau-Kreis und Notärzte der beiden großen Ulmer Kliniken  für den Theorieteil der Fortbildung, abgehalten von Rainer Benedens (DRK Ulm) und Dr. Thorsten Holsträter (BwK, Abteilung Anästhesie) im Bundeswehrkrankenhaus; Themen waren u.a. Aufbau des Rettungsdienstbereiches Ulm-Alb-Donau, Verhalten bei Großschadenslagen und Sichtung beim Massenanfall.

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Währenddessen bereiteten sich 36 Mimen der „ realistischen Unfalldarstellung“ Ulm und Neu-Ulm unterstützt durch extra angereiste Kollegen aus Würzburg mit ihren Schminkern auf dem Lerchenfeld auf ihren Einsatz vor.

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Nachdem alle Übungsteilnehmer auf dem Lerchenfeld eingetroffen waren, hatte die DRK Einsatzeinheit 1 aus Ulm bereits reichhaltig gekocht, um die inzwischen auf über 140 Männer und Frauen angewachsene Teilnehmergruppe zu verpflegen.

Es folgten zunächst Übungen in Kleingruppen unter Beobachtung eines Tutors zu den Themen „Ersteindruck an der Einsatzstelle beim Massenanfall“ und „Sichtung“.

Um 15:00 Uhr kam es bei Sonnenschein zum eingespielten Großschadensfall. Ein zuvor von der Fa. „EvoBus zur Verfügung gestellter und von der Fa. Hölldobler zum Lerchenfeld geschleppter Reisebus war umgestürzt. Eine Übungsleitstelle, besetzt mit Mitarbeitern der Wasserwacht Senden, handelte umgehend und begann, geeignete Rettungsmittel und Feuerwehr zum Schadensort zu disponieren. 34 „Verletzte“ aus Ulm und Neu-Ulm mussten zunächst aus dem umgestürzten Bus durch die 27 Feuerwehrleute aus Dornstadt gerettet werden und von etwa 60 Rettungsdienstmitarbeitern u.a. aus Ulm, Heidenheim und Blaubeuren  gesichtet, behandelt und transportiert werden. Dabei wurden sie von 7 Notärzten und Notärztinnen der Uniklinik und des BwK unterstützt. Ein Einsatzleitwagen (ELW) mit Mitarbeitern des ASB Ulm koordinierte zusammen mit der Einsatzleitung den Abtransport der „Verletzten“. Die Teilnehmer wurden dabei von 8 Übungsbeobachtern, darunter 3 Leitenden Notärzten, beobachtet.  Nach etwa eineinhalb Stunden war die Übung beendet. Im anschließenden Debriefing wurden positive und negative Eindrücke der Übung diskutiert, bevor alle Beteiligten den Heimweg antraten.

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Ein besonderer Dank gilt Susi und Thorsten Holsträter aus der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Bundeswehrkrankenhauses und Rainer Benedens vom DRK Ulm, die auch in diesem Jahr wieder eine außergewöhnliche Übung organisieren konnten, den RUD-Teams aus Ulm, Neu-Ulm und Würzburg, der Einsatzeinheit 1 für die leckere Verpflegung sowie allen Beteiligten für ihr Engagement.

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 Weitere Fotos demnächst bei www.einsatzfoto.net

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