Flugrettungssymposium

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Top Referenten zum Flugrettungssymposium

Tagungen/Kongresse| Views: 380

Zum 3. Mitteleuropäischen Flugrettungssymposium am 29. September in Ulm haben internationale Spezialisten als Referenten ihre Teilnahme zugesagt.

In zwei deutschsprachigen und einer englischen Sitzung werden wichtige Themen aus Sicht der Luftrettung beleuchtet: den Auftakt macht das Thema „Taktische Notfallmedizin“, das vor dem Hintergrund von Terroranschlägen in ganz Europa an Bedeutung gewonnen hat. Dabei wird deutlich werden, das taktische Entscheidungen nicht nur in „bedrohlichen Lagen“, sondern auch bei abgelegenen Einsatzgebieten, wie in der Berg- oder Offshore-Rettung, nötig sind. Als Referenten haben hierzu Dr. Ivo Breitenmoser (Leiter der medizinischen Ausbildung der Schweizer Rettungsflugwacht-REGA) und Dr. Markus Stuhr (Arbeitsgruppe Rettungskette Offshore Wind, BG Klinik Hamburg) zugesagt.

In der Kaffee-Pause wird es ausreichend Gelegenheit geben, die umfangreiche Industrieausstellung zu besuchen. Das Pausen-Catering (inkl. Mittagessen) ist in der Teilnahmegebühr mit eingeschlossen.

Die englischsprachige Sitzung befasst sich mit dem Trauma-Management. International ist gerade die Hubschrauber-Rettung Motor für neue Entwicklungen in diesem Bereich. So wird Dr. Anne Weaver, Oberärztin und Leiterin der Initiative für die prähospitale Bluttransfusion bei der Royal London Air Ambulance, über ihre Erfahrungen in diesem Bereich berichten. Prof. Hans-Morton Lossius, Generalsekretär der Norwegischen Stiftung Luftrettung, wird in seinem Vortrag die Bedeutung invasiver Maßnahmen in der prähospitalen Traumaversorgung beleuchten. Prof. Wolfgang Voelckel, Ärztlicher Leiter der Christophorus Flugrettung des ÖAMTC wird diese Sitzung abschließen mit einem Referat zum Erkennen der wirklich schwer verletzten Patienten.

Nach der Mittagspause befasst sich die letzte Sitzung – nun wieder auf deutsch – mit dem Thema Luftrettung bei Nacht oder ungünstigen Sichtverhältnissen. Andere europäischen Länder sind bei diesem Thema schon deutlich weiter. So wird Prof. Stephen Sollid aus Norwegen über die Erfahrungen mit der nächtlichen Primärrettung in seinem Land berichten und Dr. Roland Albrecht (Chefarzt der REGA) wird das Low-Flight_Network vorstellen, ein schweizer Konzept, mit dem Hubschrauber auch bei schlechter Sicht, Kliniken im Instrumentenflug anfliegen können. Dr. Stephan Prückner (Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement – INM, München) und Christian Balta (Reginalleiter Süd für den Flugbetrieb der ADAC Luftrettung) werden Stellung nehmen zur Nachtflugrettung in Deutschland.

Ergänzt werden die genannten Referenten durch weitere Kollegen der aus Luftrettung, Politik und dem Ulmer Bundeswehrkrankenhaus; das Programm und die vollständige Übersicht über Referenten und Vorsitzende finden Sie hier.

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